... wrote a lot. Most wasn't published in his life-time.
Fritz von Torberg attempted a full edition of his work. He started with it in 1957, 3 years after the death of the author. However, he got critique, cause he changed the terminus "Tarockei" to "Tarockanien" (and, maybe, he made other changes).
The list of the many works knows ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_von ... ky-Orlando
... from which "Maskenspiel der Genien" seems to have been the most important (505 pages). He must have become rather popular in Austria, the advertisement of the new edition even compares him to Robert Musil and his "Der Mann ohne Eigenschaften", which otherwise is called the "Jahrhundert-Roman" in German language and so compared to the "Ulysses" of James Joyce and "À la recherche du temps perdu" by Marcel Proust.Bd. 2. Maskenspiel der Genien. 1958
Tarockanische Miniaturen. Graz u. a. 1964
Tarockanische Geheimnisse. Wien 1974
Perle und Tarockanien. München 1980 (zusammen mit Alfred Kubin)
I naturally can't judge it, I haven't read it.
Announce of the publishing house
http://www.residenzverlag.at/?m=30&o=2&id_title=1352
A sort of Utopia called "Tarockei", also called a major work of Austrian 20th century literature.Fritz von Herzmanovsky-Orlando
Das Maskenspiel der Genien
Roman
....
Durch eine Kastentür gelangt der verwaiste, ledige Cyriak von Pizzicolli, der sein Leben lang nie weit von Graz weggekommen ist, auf Traumpfaden in die Tarockei, „das einzige Nachbarland der Welt“, ein magisch bevölkertes Phantasiegebilde eines österreichisch-byzantinischen Utopia, dessen Verfassung auf den Regeln des Tarockspiels gründet. Was ihm dort widerfährt, nachdem er der atemberaubend schönen Cyparis ansichtig wird, und warum er am Ende ein Hirschgeweih auf dem Kopf trägt, kann Ihnen nur dieses Buch erzählen und niemand anderer als Fritz von Herzmanovsky-Orlando.
„Maskenspiel der Genien“ ist sein Hauptwerk und zugleich ein Hauptwerk der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts – die phantastische Schwester von Musils „Mann ohne Eigenschaften“, eine Alice im Wunderland, die durch Kafkas Schloss stolpert, ein von Einfällen und Witz überquellender, wunderschöner Alptraum!
As I read, the "Maskenspiel der Genien" is part of an Austria-Trilogie, with "Der Gaulschreck" as the first part and "Holländer" as the second.
http://oe1.orf.at/artikel/203682
https://books.google.de/books?id=vLBu1G ... en&f=falseDer dritte Teil, "Das Maskenspiel der Genien", ist eigentlich ein utopischer Roman, der 1966 spielt, in dem noch zu erfindenden Königreich "Tarockei". Die Könige werden auf Grund von Ähnlichkeiten der Könige im Tarockspiel gewählt.
Herzmanovsky-Orlando stattet seine Texte immer mit antiken Grundmustern aus. Der Protagonist, der in Sticksenstein - erinnert an den antiken Unterweltfluss Styx - geboren wurde, verlässt seine Heimat, fährt in die Tarockei und erlebt skurrile Abenteuer. Hier spielt auch das Androgyne eine Rolle, die Zweideutigkeit der Geschlechter, das noch ein weites Feld für die Genderforschung bereithält. Diese Bilder riefen eine sittliche Entrüstung hervor.
Der Protagonist ist eine moderne Figuration des Akteon, dem Held aus den Metamorphosen Ovids, der unschuldig von der Göttin Artemis in einen Hirschen verwandelt wird und von seinen eigenen Hunden zerfleischt wird. Herzmanovsky-Orlando greift immer wieder die Thematik von der Präsenz der Antike in der Gegenwart auf und treibt somit sein mythologisches Spiel mit der Realität.
... gives more details, especially the info, that the author worked mainly in the 1920s, but improved the text till his death.
This vision of Austria is indeed rather complex ... :-) ... as far I get it.
